Berliner Dom

Berliner Dom – bedeutend, prächtig, Imposant

 

Die Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin, kurz Berliner Dom genannt, ist eine der bedeutendsten evangelischen Kirchen und dynastischen Grabstätten Europas. Sie liegt im Zentrum der Berlins, direkt am Lustgarten auf der Museumsinsel und gehört zu den wichtigesten Sehenwürdigkeiten der Hauptstadt.

Errichtet wurde sie unter Wilhelm II nach den Plänen von Julius Raschdorff in den Jahren 1894 bis 1905. Doch es war nicht der erste Dom an diesem Ort. Bereits vorher standen dort verschiedene Domkirchen die jedoch abgerissen wurden. Kaiser Wilhelm II wollte nach der Reichsgründung 1871 ein neues repräsentatives Gotteshaus im Neobarocken Stil errichten lassen. Im Zweiten Weltkrieg musste die Domkirche schwere Schäden erleiden und wurde 1975 unter der DDR-Regierung wiederaufgebaut. Bedeutende Teile wurden abgerissen und die Kuppel und Turmabschlüsse in vereinfachter Form nachgebaut. Der Dom weisst heute eine Höhe von 98 Metern auf und bietet auf 7200 Quadratmetern Platz für 1390 Besucher. Dies macht ihn, neben seiner historischen Bedeutung, besonders attraktiv für Touristen.

Besucher des Berliner Doms haben zahlreiche Möglichkeiten diesen zu besichtigen und zu erleben. Besonder Familien mit Kindern erfreuen sich an einem Besuch, da der Erwerb eines Tickets den Einlass von bis zu drei Kindern unter 18 Jahren beinhaltet. Zusätzlich erhält man zu bestimmten Uhrzeiten kurze Standortführungen und kann anschließend alle historischen Räumlichkeiten des Doms besichtigen. Auf der Kuppel in 50 Meter Höhe lässt sich eine Panoramaaussicht auf die Stadt genießen, was besonders die jüngeren Besucher beeindruckt. Auch lassen sich ausführliche Gruppenführungen oder termingebundene Exklusivführungen buchen. Wer einen sakralen Eindruck des Gotteshauses erhalten möchte, kann an einem der täglichen Gottesdienste teilnehmen.

 

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