East Side Gallery

East Side Gallery – Berlins bunte Geschichte

 

Wer nach Überresten der Berliner Mauer sucht, sollte sich Zeit nehmen und die East Side Gallery ansehen. Auf der Fläche von 1,3 Kilometer haben sich verschiedene Künstler verewigt und dazu beigetragen, dass dieses Stück Berliner Geschichte zur längsten Open-Air-Galerie weltweit geworden ist.

Das erhaltene Teilstück der ehemaligen Mauer ist an der Spree, in Berlin-Mitte, gelegen. Teilte sie einst die Hauptstadt in Ost und West, bot sie nach dem Mauerfall für viele Künstler aus der ganzen Welt eine große Leinwand. Dabei geht es in den zahlreichen Bildern um die Spiegelung von Versöhnung und Freiheit. Mit darunter befinden sich bekannte Malereien, die nach wie vor für Postkartenmotive genutzt werden, wie der bekannte „Bruderkuss“. Schon zu Wendezeiten wurden die ersten Malereien auf der Mauerseite im Westen gefertigt. So haben nicht nur viele Menschen die Mauer in ihren Köpfen, sondern auch als Leinwand in Erinnerung behalten. Wer heute an der Mauer entlang geht, kann sich kaum noch vorstellen, dass diese einst zum Eisernem Vorhang gehörte.

Nachdem die Malereien 2019 von Künstlern restauriert worden sind, steht die East Side Gallery unter Denkmalschutz. Seit 2018 ist die Stiftung Berliner Mauer für die Erhaltung dieser legendären Sehenswürdigkeit in unserer Hauptstadt zuständig. So wird sie nicht nur erhalten, sondern bietet auch nachfolgenden Generationen einen Ort der greifbaren Geschichte.

 

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