Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche

Gedächtniskirche Berlin – Mahnmal und Wahrzeichen

 

Die Ruine des im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten Baus ist eines der wichtigsten Wahrzeichen von Berlin. Sie steht an prominenter Stelle auf dem Breitscheidplatz in der Nähe des Kurfürstendamms und ist heute ein weltweit bekanntes Mahnmal für den Frieden. Pro Tag besuchen bis zu 10.000 Besucher aus dem In- und Ausland das im Volksmund als „Hohler Zahn“ bekannte Bauwerk.

Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am 22. März 1891, um an den Geburtstag des ersten deutschen Kaisers Wilhelm I zu erinnern. Nur vier Jahre später konnte der monumentale Baus im neoromanischen Stil eingeweiht werden. Der Kölner Baumeister Schwechten hatte sich dabei architektonisch von den romanischen Kirchen des Rheinlands inspirieren lassen. Die Kirche war seinerzeit ein eindrucksvoller Bau mit mehreren Türmen und der 113 Meter hohe Hauptturm der höchste in ganz Berlin.

Durch den britischen Luftangriff auf Berlin in der Nacht vom 22. auf den 23. November 1943 geriet die Kirche in Brand. Dieser führte zum Einsturz des Dachstuhls und zum Abknicken der Turmspitze und hinterließ eine Ruine. Aus Sicherheitsgründen wurde dann 1956 der einsturzgefährdete Chor abgerissen. Im Mai 1959 wurde mit einem modernen Neubau begonnen, der nun zusammen mit der Ruine ein vierteiliges Bauensemble bildet. Im Inneren der Kirche kannst Du prachtvolle Mosaike bestaunen, die Dich durch ihren Detailreichtum begeistern werden.

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