Haus des Leherers

Das Haus des Lehrers – das erste Hochhaus am Alexanderplatz

 

Das Haus des Lehrers und die Kongresshalle in Berlin gehören als Gebäudeensemble zusammen. Sie befinden sich am Alexanderplatz und damit in der Mitte der Stadt.

Das Ursprungshaus, vom heutigen Standort leicht verschoben, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auf Betreiben des Lehrervereins gebaut. Immerhin hat die Bibliothek die Bombenangriffe überstanden, sie befindet sich heute in der BBF, der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung. Erst Anfang der 60er-Jahre wurde als Nachfolge der heutige Bau mit seinen zwölf Stockwerken, das erste Hochhaus hier am Platz, errichtet. Zunächst war es weiterhin Lehrer-Begegnungsstätte, dann ergaben sich diverse Wechsel. Heute beheimatet das Haus mehrere Firmen, auch wurden hier bereits Kongresse abgehalten. Sehenswert ist der sieben Meter hohe bunte Fries von Walter Womacka, der gesellschaftliche Szenen aus der DDR zeigt. Markant ist weiterhin die halbrunde Kuppel der unmittelbar danebenliegenden Kongresshalle, die heute offiziell Berliner Congress Center (BCC) heißt, weil es im Westteil Berlins eine weitere Kongresshalle gibt. Das BCC wurde erst zusammen mit dem Neubau des Hauses des Lehrers erbaut und steht inzwischen wie dieses unter Denkmalschutz. Das Haus wird seither für etliche Veranstaltungen, Großereignisse und Kongresse genutzt.

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