Kaufhaus des Westens Berlin

Berlins historisches Kaufhaus

 

Das Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe, ist nicht nur eins von vielen Berliner Warenhäusern. Es ist ein Ort mit einer langen Geschichte.

Eröffnet wurde es im März 1907 von Adolf Jandorf nach dem Vorbild von amerikanischen Warenhäusern. Während das Kaufhaus in den Goldenen Zwanzigern zum Mittelpunkt der modernen und exquisiten Gesellschaft heranwuchs, wurde es mehrmals umgestaltet und wechselte den Mutterkonzern. Nachdem ein amerikanisches Kampfflugzeug im Zweiten Weltkrieg in das Dachgeschoss des Kaufhauses stützte, brannte das Gebäude fast komplett aus. Es wurde in den Nachkriegsjahren auf- und umgebaut und nach der Wiedervereinigung von der Karstadt AG und schließlich von der Central Group übernommen.

Wer heute die Hallen es gehobenen Kaufhauses in der Tauentzienstraße betritt, kann noch immer den Glanz der früheren Jahre spüren. Auf den 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche werden einem auf sieben Etagen vielfältige hochwertige Waren von Moder und Kosmetik, bis zu Einrichtungsartikeln, Spielwaren und Literatur angeboten. Auch kulinarisch kommt man in der sogenannten Feinschmeckeretage mit feinsten Delikatessen aus aller Welt auf seine Kosten. Selbst wer ein Sparfuchs ist, sollte sich einen Bummel durch Berlins historisches Kaufhaus nicht entgehen lassen.

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