Neue Wache Berlin

Eine Gedenkstätte im Zentrum Berlins

 

Eine Gedenkstätte im Zentrum Berlins
Du hast schon mit Sicherheit von der Neuen Wache gehört. Das ist eine Gedenkstätte in der deutschen Hauptstadt. In architektonischer Hinsicht wird sie dem Klassizismus zugeordnet.

Im frühen 19. Jahrhundert erteilte König Friedrich Wilhelm III. von Preußen den Auftrag, die Neue Wache als Gedenkstätte für die Gefallenen der Befreiungskriege und der Napoleonischen Kriege zu erbauen. Bis zum Ende der Monarchie im Jahr 1918 war sie die Haupt- und Königswache. 1931 wurde sie zur Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Weltkriegs umgestaltet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. In der Nachkriegszeit kam es zum Wiederaufbau, der Innenraum bekam eine völlig neue Optik. Seit dem Volkstrauertag 1993 ist sie die Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Falls du dich für Architektur interessierst, solltest du dir die Neue Wache während eines Urlaubs in Berlin unbedingt anschauen. Das Gebäude wurde nach einem Entwurf des Architekten Karl Friedrich Schinkel errichtet, wobei auch Salomo Sachs großen Einfluss darauf hatte. Obwohl der Baukörper relativ klein ist, konnte Schinkel das Bauwerk mit einer ganz speziellen Monumentalität versehen. Deshalb kann es locker mit diversen Meisterwerken der Architektur wie zum Beispiel dem Zeughaus oder der Universität mithalten. Hier spielen die klaren Formen, die wuchtigen Eckrisalite und der dorische Säulenportikus eine wichtige Rolle.

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