Pfaueninsel

Pfaueninsel – die romantische Perle in der Havel

 

Ein Bild wie aus einem Märchen: Ein idyllisches Sommerschloss auf einer Insel mit schattigen Wiesen, auf denen Pfauen ihr Rad schlagen – die malerische Pfaueninsel im Wannsee ist eines der schönsten Ausflugsziele in Berlin. Ruhig eingebettet in Wald und Wasser, bietet das UNESCO Naturerbe einen Ort zum Entspannen.

Die 98 Hektar große Insel trug früher den Namen Kaninchenwerder, denn Friedrich Wilhelm I. betrieb hier damals eine Kaninchenzucht und erst unter Friedrich Wilhelm II. bevölkerten Pfauen die Insel. Deren Nachfahren fühlen sich auch heute noch wohl hier. Von 1794 bis 1797 wurde ein kleines Schloss im romantischen Ruinenstil als Sommerresidenz der Königsfamilie errichtet. Die beiden Türme sind durch eine Wandelbrücke miteinander verbunden, und die kostbare Innenausstattung wurde von der Gräfin von Lichtenau ganz nach ihrem personlichen Geschmack gestaltet, ohne sich auf einen speziellen Stil festzulegen. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Schloss ohne Schäden, sodass es bis heute noch original erhalten ist. Der Park wurde in den Jahren 1821 bis 1834 von Peter Joseph Lenné nach dem englischen Vorbild gestaltet. Die hübsche Landschaftsgestaltung mit wertvollen Gewächsen und verschiedenen Tiergehegen prägt auch heute noch das Erscheinungsbild der idyllischen Insel.

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