Rotes Rathaus

Verwaltungsgebäude mit einer besonderen Fassade

 

Das Rote Rathaus befindet sich in der Rathausstraße im Berliner Ortsteil Mitte. Seinen Namen hat es von der roten Farbe der Ziegelsteine, aus denen es erbaut wurde.

In seiner heutigen Form wurde das Rathaus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Der schlesische Granit mit den roten Klinkern gilt noch heute neben dem Turm als das Markenzeichen des Bauwerks. Es wird vermutet, dass das Rathaus in der westpreußischen Stadt Thorn das architektonische Vorbild für die Bauherren war. Der Turm wurde nach dem Muster der Türme der Kathedrale in der französischen Stadt Laon erbaut. 1865 wurde die erste Ratssitzung in dem Neubau abgehalten. Sechs Jahre später folgte die erste Tagung der Stadtverordnetenversammlung. Im Zweiten Weltkrieg wurde mehr als die Hälfte des Rathauses zerstört. Nach dem Wiederaufbau kam es zur Einweihung des neuen Gebäudes am 30. November 1955.

Falls du dich während eines Urlaubs in Berlin für die Besichtigung des Roten Rathauses entscheidest, darfst du dich auf ein spannendes Abenteuer mit so einigen architektonischen Höhepunkten freuen. Im Foyer befindet sich die Glasvitrine mit dem Goldenen Buch. Der riesige Festsaal mit den orangeroten Wänden war in der Vergangenheit der Tagungsraum der Ost-Berliner Stadtverordnetenversammlung. Im Magistratssitzungssaal hängen Bilder an den Wänden, auf welchen überlebensgroß gemalte preußische Regenten sichtbar sind. Im Keller findest du eine Kantine, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier kannst du ein leckeres Mittagessen zu dir nehmen.

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