Unter den Linden

Berlins Prachtstraße Unter den Linden

 

Wer die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Berlin bei nur einem Spaziergang besichtigen möchte, kommt um den Prachtboulevard Unter den Linden nicht herum. Angelegt im 17. Jahrhundert, als Verbindungsstraße zwischen dem Stadtschloss und dem Tiergarten, entwickelte er sich schnell zu einer städtischen Geschäftsstraße mit großbürgerlichen Wohnhäusern, Geschäften und Restaurants sowie Kathedralen, Opernhäusern und der Humboldt-Universität. Im Zweiten Weltkrieg wurden der Boulevard sowie die anliegenden Gebäude während der Bombenangriffe fast vollständig zerstört. Zu Zeiten der DDR-Regierung wurden jedoch alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, abgesehen vom Stadtschloss, welches abgerissen wurde, neu aufgebaut. Letzteres wird seit 2013 als Humboldt-Forum wiedererrichtet und soll 2019 eröffnet werden.

Die Straße beginnt am Pariser Platz östlich des Brandenburger Tors. Von dort lässt es sich entlang der Mittelpromenade vorbei an zahlreichen städtischen Wahrzeichen flanieren. Man passiert das berühmte Luxushotel Adlon, das ehemalige Palais des Prinzen Heinrich in dem heute das Hauptgebäude der Humboldt-Universität untergebracht ist, die Staatsoper und St. Hedwig-Kathedrale am Bebelplatz oder das ehemalige Zuchthaus, welches heute das Deutsch Historische Museum beherbergt. Überquert man die Schlossbrücke, befindet man sich auf der Museumsinsel, die vom Berliner Dom überragt wird. Südlich davon thront das neu entstehende Humboldt-Forum. Verlässt man die Insel über die Liebknechtbrücke, wird aus Unter den Linden die Karl-Liebknecht-Straße und verläuft bis zum nahe gelegenen Alexanderplatz mit Fernsehturm.

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